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Erster Klavier-Workshop hat begonnen

Juhu! Der erste Klavier-Workshop hat begonnen!

Nach monatelanger, eigentlich jahrelanger, Vorbereitung geht es in die nächste Phase in meinem Klavierunterricht!

Altbekannt und altbewährt ist der Klavier Einzelunterricht. Den gibt es schon seit Generationen, seit Jahrhunderten. Damit ist „nix“ falsch. Aber wie war das damals mit der Akzeptanz der Smartphones..? Ich weiß noch, als die meisten Menschen um mich herum sich fragten, warum sie denn online shoppen können sollten und was zum Teufel sie denn damit machen können sollten, sie hätten doch alles. Ich glaube, jeder hat heute ein Smartphone, wenn nicht sogar zwei. Und erst recht die absoluten „Gegner“ von damals. Und sicherlich hat jeder von uns eine kleine Sammlung alter Smartphones irgendwo in seiner Schublade.

Was ich damit sagen will, ist, dass auch der Klavier Einzelunterricht durchaus mal ein „Upgrade“ in meinen Augen vertragen könnte.

Mit den heutigen technischen Möglichkeiten, wie zum Beispiel

  • Video-Tutorials,
  • leistungsstarken Smartphones & Tablets,
  • den hervorragenden Digitalpianos mit gewichteten Holztasten, einem satten Sound, Touch-Display, Wiedergabe- und Aufnahme-Funktion,
  • unglaublich guten Studio-Kopfhörern mit realgetreuem Klang
  • und Dank der schnellen Internetleitungen

gibt es wirklich hervorragende Möglichkeiten für den heutigen Klavierunterricht. In meinem neuen Musik Workshop Konzept lasse ich meine langjährigen Erfahrungen aus dem Klavier-Einzelunterricht mit einfließen. In meinem Workshop-Raum stehen vier Instrumente, ausgestattet mit hochwertigen Kopfhörern und allerlei Aufnahme-Funktionen. Im Raum lagern die Materialien der Schülerinnen und Schüler und allerlei Dinge, die man zum Musikmachen benötigen kann. In dieser lern-freundlichen, ruhigen Atmosphäre lasse ich vier Schülerinnen und Schüler zusammen spielen.

Eine Workshop-Einheit (eine Zeitstunde) ist in unterschiedliche Sequenzen unterteilt. Zum Einen gibt es gemeinsame Fingerübungen sowie Rhythmus-Einlagen, um die Sinnhaftigkeit von Takt und Geschwindigkeit beim gemeinsamen Musizieren zu erhöhen sowie das Aufeinander-Hören / ZUhören auf spielerische Weise zu trainieren.

Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden. – Berthold Auerbach

Dabei ist es nicht wichtig, ob die Teilnehmer in Bezug auf ihre Spielfertigkeit auf demselben Level sind oder nicht.

Denn sowohl bei „ungleichen“ Spielpartnern sowie „gleichen“ Spielgenossen kann ich durch meine eigens kreierten Unterrichtsmaterialien einen optimalen Lernfortschritt im harmonischen Miteinander für jeden bereiten. Lieder kann man in unterschiedliche Sektionen aufteilen. Es kann komplizierte / schwere Parts geben, es kann sehr simple Parts geben. Ich kann sie durch mein System individuell aufteilen und die Selbstständigkeit dadurch fördern.

Zum Anderen kann man in nächsten Part der Workshop-Einheit an seinem aktuellen Stück für sich üben, indem alle in den Kopfhörer-Modus wechseln und ich von Teilnehmer zu Teilnehmer herumgehe und meine Hilfestellungen leiste.

Hilf mir, es selbst zu tun.“ – Maria Montessori

Maria Montessori vertrat die Überzeugung, dass eine übermäßige Hilfestellung Kindern schade. Sie verlernen dadurch die Selbstständigkeit. Dies drückte sie auch folgendermaßen aus: „Eine unnötige Hilfe ist nur eine Hürde für die Entwicklung.

Ich habe immer wieder beobachten können, dass ein Schüler – ganz gleich welchen Alters – mit Eigeninitiative beim Klavierlernen sehr viel erfolgreicher ist, als jemand, der den Unterricht, das Üben und generell das Klavierspielen vorgefertigt serviert bekommt und alles immer passiv aufnimmt.

Werde aktiv.

Lediglich hier und da benötigen die Schüler Hilfe. Vielleicht kennen sie ein Zeichen in der Notenschrift nicht, vielleicht brauchen sie Hilfe bei der einen oder anderen Note oder sie wissen nicht, welchen Finger sie auf welche Tasten legen sollen. Vielleicht muss man es ihnen einmal vorspielen, damit sie mehr Vorstellung dazu haben können. Sind diese kleinen Fragen geklärt, können sie blühen und gedeihen. Mit genügend Zeit. Sie können sich weiter entwickeln – man muss sie auch lassen und ihnen die Gelegenheit dazu geben, diese Lieder eigenständig zu üben. Denn wenn man ihnen das nicht mit auf den Weg geben kann, können sie auch Zuhause an ihrem eigenen Instrument nicht alleine üben. Die Hürde ist zu groß.

Ein weiterer Vorteil meines Workshop-Konzeptes

Dadurch, dass die Stundenpläne der Kinder in der heutigen Zeit ziemlich schnell variieren können, hat man als private Freizeiteinrichtung immer die enorme Herausforderung, einen optimalen Stundenplan für alle zu gewährleisten. Durch unser Organisations-Know-how ist es möglich, die Workshop-Gruppen zu variieren und alles online im Voraus rund um die Uhr festlegen / umplanen zu können.

Das Ziel meines Workshop-Konzeptes ist es, dass die Teilnehmer sich gegenseitig inspirieren, motivieren, bereichern können und ihre Scheu, etwas aufzuführen sukzessiv ablegen und durch ein gesundes Selbstbewusstsein ersetzen.